Anti-Aging
Die Kunst des Alterns – Vorbeugung und Pflege
Aus "GESUND IN DORTMUND", Jahrgang 2010 | Nr. 2
Jeder möchte möglichst alt werden, aber so lange wie möglich jung und schön bleiben. Das ist auch eine Zielsetzung von Anti-Aging. Immerhin fühlen sich laut einer europaweiten Anti-Aging-Studie der Gesichtspflegemarke Olaz 72 Prozent aller deutschen Frauen jünger, als sie tatsächlich sind.
Anti-Aging – der Ausdruck kommt aus dem Amerikanischen und bedeutet wortwörtlich übersetzt „gegen das Altern“ – ist in aller Munde. Maßnahmen gegen das Altern gibt es viele. Dazu gehört, den Körper durch gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung fit und in Form zu halten, die Anfälligkeit von Krankheiten zu reduzieren und die geistige Leistungsfähigkeit zu erhalten. Dazu zählt auch der Einsatz von Hormonen, die im Alter fehlen und die positive Beeinflussung der Kosmetik und Schönheitschirurgie. Auch immer mehr Mediziner beschäftigen sich mit Fragen des gesunden Lebens und der damit verbundenen erhöhten Lebenskraft und -freude ihrer Patienten, gerade in der zweiten Lebenshälfte. Die Anti-Aging Medizin versteht sich in erster Linie als Präventivmedizin – im Gegensatz zur Geriatrie, bei der die Behandlung von Alterskrankheiten im Mittelpunkt steht.
Die Deutsche Gesellschaft für Prävention und Anti- Aging Medizin definiert Anti-Aging wie folgt: „unser Ansatz ist, dass wir Alterungsprozesse als den wesentlichen Risikofaktor für die gängigen Volks- und Zivilisationskrankheiten identifiziert haben. Ein vertieftes Verständnis dieser Alterungsprozesse und deren gezielte Beeinflussung ist daher das Konzept im Kampf für ein gesundes Altern …“
Kompetenz in Gefäßmedizin und Ästhetik
Aus "GESUND IN DORTMUND", Jahrgang 2010 | Nr. 2
Gesundheit und Ästhetik schließen sich nicht aus. Es gibt viele ästhetische Leistungen, die durchaus sinnvoll sind, aber von den gesetzlichen Krankenversicherungen nicht bezahlt werden.
Diese so genannten IGeL-Leistungen – individuelle Gesundheitsleistungen führt der Arzt durch, der Patient muss sie aber privat bezahlen. Auch viele alternative Behandlungsmethoden und Vorsorgeuntersuchungen zählen dazu. Dr. Andrea Ronfeld, Fachärztin für Chirurgie und Gefäßchirurgie, Phlebologin, bietet in ihrer im Januar neu eröffneten privatärztlichen Praxis für Gefäßchirurgie, Phlebologie, Ästhetische und Lasermedizin viele dieser IGeL-Leistungen an.
Photorejuvenation mittels IPL/RF-Refacing®-Methode
Die schonende Auffrischung der Gesichtshaut mittels IPL (Intense Pulsed Light) und die RF-Refacing®- Methode zur Hautstraffung zählen zu den angebotenen Therapien. Das IPL-Verfahren ist eine nicht-invasive Behandlungsmethode, die Hautschäden beseitigt, ohne dabei die Hautoberfläche anzugreifen. Sie führt so zu hochwertigen kosmetischen Ergebnissen, z.B. bei Alters- und Pigmentflecken. Bei der RF-Refacing®- Methode wird mittels Radiowellen die Neubildung von Kollagen in der Tiefe der Haut angeregt und das Gewebe gestrafft. Falten werden so geglättet.
Dauerhafte Haarentfernung/Tattoo-Entfernung
Eine weitere Leistung ist die dauerhafte Haarentfernung mit der IPL-Technik. Eine Blitzlampe leitet energiereiches Licht über das Haar in die Haarwurzel, die dadurch gezielt verödet wird, sodass an der Stelle kein Haar mehr nachwächst. „Haare können nur in der Wachstumsphase entfernt werden“, erklärt Dr. Ronfeld. „Die Länge einer Wachstums-, Rückbildungsund Ruhephase variiert von Mensch zu Mensch und von Körperareal zu Körperareal. Im Gesicht durchlaufen Haare schneller ihren Wachstumszyklus als beispielsweise an den Beinen.“ Die Laser- und IPLTechnik bietet auch eine sanfte nicht-invasive Langzeitlösung, um Krampfadern, Besenreiser und rote Äderchen wirksam zu entfernen und kommt auch beim Entfernen von Tätowierungen zum Einsatz. „Bei Tätowierungen“, sagt Dr. Ronfeld „werden die Farb-partikel mit dem Laserlicht zerstört und vom Immunsystem abgebaut.“
Ultraschall-Untersuchungen
Die Praxis Dr. Ronfeld führt auch verschiedene Checkup- untersuchungen durch. Diese sind medizinisch sinnvoll, werden aber von den gesetzlichen Krankenkassen, wenn noch keine Beschwerden bestehen, nicht übernommen, z.B. ein ultraschall zur Früherkennung der Bauchschlagadererweiterung. Der Physiker und Nobelpreisträger Albert Einstein starb an inneren Blutungen, die durch das Platzen eines Aneurysmas im Bereich der Bauchschlagader verursacht wurde „Seien Sie klüger als Einstein, so lautete das Motto des Gefäßtages 2009 in Anspielung auf seinen Tod“, erzählt Dr. Ronfeld. „Wir haben den Besuchern die Möglichkeit des Bauchaorten-Screenings angeboten.“ Dr. Andrea Ronfeld gewährleistet durch ihre langjährige Erfahrung eine persönliche Betreuung auf hohem fachlichem Niveau. „Ich helfe gern, mit Einfühlungsvermögen und ärztlichem Verantwortungsbewusstsein und unter Einsatz schonender Mittel. und ich stehe bei Problemen immer als Ansprechpartnerin zur Verfügung.“